Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine Heilkunde, die in ihrem Ursprung aus denselben Erkenntnissen entstanden ist wie die heutige Schulmedizin. In ihrer Entwicklung und der praktischen Ausübung haben sich jedoch ihre Wege getrennt.

Im Gegensatz zur Schulmedizin bedient sich die Osteopathie ausschließlich der Hände als Instrument. Hohe Sensibilität vereint mit detailliertem Wissen führen den Osteopathen mit seiner Wahrnehmung auf mehreren Ebenen zu den Ursachen und zusammenhängenden Faktoren, die Krankheit entstehen lassen. Und hier zeigt sich seine erweiterte Sichtweise. Aus den Erkenntnissen der Osteopathie entsteht Krankheit nicht im Außen, sondern hat ihren Ursprung im Inneren. Die innere Welt eines Menschen ist aus vielen komplexen Strukturen aufgebaut, aber vereinfacht können wir von drei Hauptsystemen sprechen: das Physische (Körper), das Emotionale und das Mentale (Geist/Bewusstsein) und noch andere „höhere“ oder spirituelle Ebenen. Alle  „Ebenen“ sind miteinander untrennbar verwoben, daher betrifft Krankheit immer den ganzen Menschen.

In allen Funktionen, körperlich, seelisch, geistig existiert alles nur in und durch Bewegung. Das erste Gesetz der Osteopathie lautet demnach: Leben ist Bewegung. Im Körper muss fortwährend ein Fluss von Bewegung sein, wenn in uns Gesundheit sein soll.

Bewegung ist Energie und Energie ist Information. Letztendlich geschieht im Körper nichts anderes als Information oder Energie umzuwandeln. So werden z.B. Gedanken zu Worte und Worte zu Verhalten und Verhalten zu Krankheiten oder Gesundheit. Sobald die Bewegung stagniert, entsteht ein Problem mit der Umwandlung und das blockiert gewissermaßen die Aufrechterhaltung unserer Gesundheit. Bei einem solch komplexen Wesen, das wir als Mensch sind, können wir ehrlicherweise im Falle einer Krankheit nicht mehr von einer Ursache sprechen. Daher schaut ein Osteopath (eine Osteopathin) immer ganzheitlich und berücksichtigt alle Systeme.

 

Die Krise mit dem Corona-Virus zeigt der Menschheit offenbar, dass wir lernen sollen, mit anderen Augen auf Gesundheit zu schauen. Wir können und dürfen uns nicht mehr nur auf uns selbst konzentrieren, sondern wir werden gezwungen, alle unsere Verbindungen zu betrachten und zu beachten: Verbindung mit unseren Nächsten, mit der Welt und mit allen Faktoren, die wir bis heute wahrscheinlich noch nicht einmal kennen.
Ein Osteopath ist ein Forscher: Er (oder die Osteopathin) kann den Menschen helfen, in dieser Zeit der Veränderung einen Weg zu sich selbst zu finden. Mit seiner Welt im Einklang zu sein.

 

Sie wünschen sich von mir als Ihrem Therapeuten Begleitung und Hilfe auf Ihrem Weg der Heilung (Selbstheilung). Als Osteopath setze ich bei meinen Patienten natürlich das ganzheitlich-therapeutische Werkzeug der osteopathischen Technik ein. Ich bin nach Kräften bemüht, Ihnen zu jedem Behandlungstermin die für diesen Augenblick wirkungsvollste und beste Behandlung zukommen zu lassen, so dass Sie Ihre Kräfte zur Selbstheilung freisetzen können.
In manchen Fällen ist es auch sinnvoll, den Heilungsprozess und das Bewusstsein durch ein Gespräch zu aktivieren. Dieses Gespräch stößt eine Entwicklung an, in der Sie sich als Mensch, Ihrer selbst (Ihrer wahren Natur) bewusst werden.

 

Eine osteopathische Behandlung dauert ca. 45 Minuten und kostet 90,00 €. Sie wird von viele gesetzliche Krankenkassen unterstützt. Informieren Sie sich darüber bei Ihre eigene Kasse.

Die privaten Krankenversicherungen übernehmen meistens die Kosten, teilweise oder ganz.